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Social-Media-Audit: Vorlage und Checkliste

Veröffentlicht von Influence

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Ein Social-Media-Audit prüft, ob Accounts, Inhalte und verfügbare Ergebnisse zu deinen aktuellen Unternehmenszielen beitragen. Erfasse die Accounts, sieh sie aus Besuchersicht an, vergleiche einen definierten Zeitraum und leite wenige konkrete Maßnahmen ab. Trenne bestätigte Probleme von Vermutungen. Diese Vorlage passt zu kleinen Teams und setzt keinen Zugriff auf private Wettbewerbsanalysen voraus.

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Eine Lupe prüft Beitragskarten neben einer Checkliste.

Lege zuerst den Prüfrahmen fest

Notiere Accounts, Daten, Zeitzone und Quellen. Vergleiche ähnliche Zeiträume und trenne organische von bezahlter Aktivität. Halte Kennzahlendefinitionen und den Prüfzeitpunkt jeder Quelle fest. Ein nicht verfügbarer Wert ist keine Null; eine ältere Ablesung ist kein aktuelles Ergebnis. Kannst du einen Account nicht prüfen, kennzeichne die Lücke, statt ihn als unproblematisch einzustufen.

Dies ist eine Marketingprüfung, keine Sicherheitszertifizierung. Kläre die Verantwortung für Accounts über euren üblichen Zugriffsprozess. Passwörter, Wiederherstellungscodes und Kundendaten gehören nicht in das Arbeitsblatt. Ein öffentliches Profil beweist nicht, wer intern Zugriff hat.

Audit-Vorlage zum Kopieren

Account und öffentliche Profil-URL: [Plattform und genauer Account]

Geschäftlicher Zweck: [Zielgruppe, Botschaft und hilfreicher nächster Schritt]

Prüfumfang: [Daten, Zeitzone, organische/bezahlte Aktivität]

Accountverantwortung: [Person; keine Zugangsdaten]

Profilprüfung: [Name, Beschreibung, Link, Kontaktangaben, aktuelles Angebot]

Inhaltsstichprobe: [berücksichtigte Beiträge und Auswahlmethode]

Belege: [Kennzahl, Definition, Quelle, Wert, Prüfdatum]

Beobachtetes Problem: [was unmittelbar sichtbar ist]

Mögliche Erklärung: [Hypothese, klar von Fakten getrennt]

Priorität: [Auswirkung auf die Kundschaft und Aufwand]

Maßnahme, Verantwortung und Frist: [konkreter nächster Schritt]

Offene Fragen: [fehlende Daten und Weg zur Klärung]

Prüfe den Account in sinnvoller Reihenfolge

  1. Betrachte das Profil wie ein Kunde. Öffne den Ziellink und prüfe, ob Name, Angebot und Kontaktangaben zusammenpassen. Kontrolliere mobile Lesbarkeit und ob wichtige Texte auch außerhalb von Bildern stehen.
  2. Prüfe eine definierte Beitragsstichprobe. Berücksichtige typische Beiträge sowie besonders starke oder schwache Beispiele. Notiere unklare Aussagen, abgelaufene Angaben, fehlenden Kontext und widersprüchliche Linkziele.
  3. Vergleiche Kennzahlen mit denselben Definitionen. Halte Plattformwerte getrennt, wenn die zugrunde liegenden Größen verschieden sind. Reichweite, Impressionen, Klicks und Buchungen beantworten unterschiedliche Fragen.
  4. Unterscheide Befund und Erklärung. Ein defekter Buchungslink ist beobachtbar. „Unsere Fotos gefallen nicht“ ist eine Hypothese, die Reaktionszahlen allein nicht belegen.
  5. Wähle wenige nächste Maßnahmen. Behebe zuerst einen Fehler, der Kundschaft behindert, und plane dann einen begrenzten Inhaltstest. Benenne jemanden, der die Wirkung der Korrektur prüft.

Ausgefülltes Beispiel: Oktoberprüfung bei Maple & Clay

Alle folgenden Angaben sind erfundene Übungsdaten für ein Keramikstudio in Portland. Im Berichtsbeispiel stehen dieselben Zahlen. Verglichen werden der 1.–28. Oktober 2026 und der 3.–30. September 2026: zwei Zeiträume von 28 Tagen in America/Los_Angeles. Erfasst sind organische Beiträge eines Accounts mit denselben Kennzahlendefinitionen in beiden Zeiträumen.

Fiktives Beispiel

Oktober: 12 Beiträge, 4.800 Impressionen, 240 erfasste Interaktionen und 36 Linkklicks.

September: 10 Beiträge, 4.000 Impressionen, 160 erfasste Interaktionen und 30 Linkklicks.

Interaktionen sind hier Likes, Kommentare, gespeicherte Inhalte und geteilte Inhalte; gezählt werden Handlungen, nicht eindeutige Personen.

Beobachtetes Profilproblem: Der Profillink führt zu einer alten Workshopseite. Die aktuelle Buchungsseite existiert, muss aber von Besuchenden selbst gefunden werden.

Befund: Linkklicks und Beitragszahl stiegen gemeinsam. Die Klicks je Beitrag blieben in beiden Zeiträumen bei 3; die Summen belegen keine höhere Wirksamkeit einzelner Beiträge.

Erste Maßnahme: Die Inhaberin ersetzt das veraltete Linkziel über den normalen Prüfprozess und öffnet den öffentlichen Link anschließend auf dem Smartphone.

Nächster Test: Eine wiederkehrende Einsteigerfrage in zwei vergleichbaren Beiträgen beantworten; Daten und verfügbare Ergebnisse festhalten, bevor Schlussfolgerungen gezogen werden.

Die Interaktionen je Impression betragen im Oktober 240 ÷ 4.800 × 100 = 5 % und im September 160 ÷ 4.000 × 100 = 4 %. Der Unterschied beträgt einen Prozentpunkt. Er beweist nicht, dass eine bestimmte Gestaltung ihn verursacht hat. Das Studio verzeichnete acht abgeschlossene Buchungen statt sechs; eine zuverlässige Zuordnung von Beiträgen zu Buchungen liegt jedoch nicht vor.

Aus Befunden einen umsetzbaren Plan machen

Verbinde jede Maßnahme mit ihrem Beleg. „Workshop-URL korrigieren“ ist klarer als „Funnel optimieren“. Ändere bestehendes Tracking oder Kampagnenlinks nicht nur, damit die Audit-Tabelle vollständig aussieht. Melde Messlücken der dafür verantwortlichen Person. Nutze die Kalendervorlage für freigegebene Folgeinhalte und den Veröffentlichungsablauf zur Prüfung vor der Planung.

Wie oft braucht ein kleines Unternehmen ein Audit?

Wähle einen Rhythmus, der zu Änderungen an den Accounts und zur verfügbaren Zeit passt. Prüfe wichtige Angebots- oder Linkänderungen sofort nach; nutze eine breitere regelmäßige Prüfung, um Muster zu vergleichen. Diese Vorlage schreibt keine allgemeine monatliche Prüfung vor.

Können wir Wettbewerber prüfen?

Öffentliche Profile und Beiträge lassen sich ansehen. Private Reichweite, Conversions oder Umsätze kannst du daraus nicht anhand sichtbarer Reaktionen ableiten. Trenne öffentliche Beobachtungen von eigenen Accountdaten und behandle unterschiedliche Zielgruppen nicht als gleichwertig.

Liefert Influence jede Kennzahl?

Insights zeigt verfügbare Account- und Beitragskennzahlen, soweit unterstützt. Abdeckung und Aktualität hängen vom Anbieter ab. Nutze bei fehlenden Kennzahlen die ursprüngliche Quelle, notiere die Definition und ersetze sie nicht durch eine unpassende Zahl. Googles Definitionen von Nutzerkennzahlen zeigen, warum auch ähnlich benannte Größen Kontext brauchen.