Veranstaltungen bewerben: Onlinequellen und Mundpropaganda überschneiden sich
Eine US-Befragung zu Kunst- und Kulturveranstaltungen zeigt, warum genannte Informationsquellen nicht für getrennte Zielgruppen stehen und wie du bei deiner nächsten Veranstaltung klarer nachfragen kannst.
Eigene Neuauswertung der US-amerikanischen Survey of Public Participation in the Arts vom Juli 2022.
Zusammenfassung
In der US-Befragung zum Besuch von Kunst- und Kulturveranstaltungen 2022 nannten viele Menschen sowohl Onlinequellen als auch Mundpropaganda. Unter Erwachsenen, die den Besuch einer berücksichtigten Veranstaltung im Vorjahr bestätigt hatten, erfuhren geschätzt 30,4 % sowohl online als auch durch Freunde, Nachbarn oder Kollegen von Veranstaltungen. Von den Personen, die Onlinequellen nannten, gaben 56,5 % auch diese Personengruppe an. Wir analysierten 2.188 Datensätze mit bestätigtem Besuch. Dabei nutzten wir die Befragungsgewichte und Replikate zur Berechnung der Stichprobenunsicherheit und machten unvollständige Antworten weiterhin sichtbar.
Die Antworten beziehen sich auf Veranstaltungen eines ganzen Jahres und können unterschiedliche Anlässe betreffen. Onlinequellen umfassen neben sozialen Medien auch Websites und andere Quellen im Internet. Familienangehörige gehören nicht zur hier betrachteten Personengruppe; nach ihnen wurde gesondert gefragt. Die Ergebnisse helfen Veranstaltern, gemeinsame Besuchergruppen von getrennten Quellennennungen zu unterscheiden. Sie zeigen nicht, welche Werbemaßnahme den Besuch verursacht hat.
Stell dir vor, ein Veranstaltungsort blickt auf sein letztes Programm zurück. Für die Onlinekampagne gibt es einen eigenen Bericht. Zugleich hört das Organisationsteam immer wieder, dass Besucher durch einen Freund von einer Aufführung erfahren haben. Das klingt nach zwei verschiedenen Zielgruppen. Manche Menschen könnten jedoch in beiden vorkommen.
Mit einer landesweiten Befragung zu Kunst und Kultur lässt sich diese Überschneidung direkt untersuchen. Es gibt einen wichtigen Unterschied zum Bericht eines einzelnen Veranstaltungsorts: Die Befragten beschrieben ihre Veranstaltungsbesuche im Laufe eines Jahres. Ihre Antworten zusammenzulesen ergibt ein hilfreicheres Bild, als jede Informationsquelle einzeln zu betrachten.
Mehrere Wege, von Kunst und Kultur zu erfahren

Was untersucht diese Studie zur Veranstaltungswerbung?
Die Studie betrachtet Erwachsene in den USA, die in den 12 Monaten vor ihrem Interview im Juli 2022 mindestens eine der erfassten Kunst- oder Kulturveranstaltungen besucht hatten. Dazu gehörten Live-Musik, Theater und Tanz, Buchlesungen, Lyrik- oder Erzählveranstaltungen sowie Kunstausstellungen. Aufführungen von Grundschulen sowie US-Middle- und Highschools und Onlineveranstaltungen waren ausgeschlossen. Kinobesuche gehörten nicht zu diesen Fragen nach Informationsquellen.[1]
Wir analysierten 2.188 Datensätze mit einer bestätigten Besuchsangabe und einem positiven Befragungsgewicht. Gefragt wurde, wie die Personen erstmals von den Veranstaltungen erfahren hatten, die sie im Laufe des Jahres besucht hatten. Eine Person konnte mehrere Quellen nennen, weil sie mehrere Veranstaltungen besucht hatte oder weil sich die Quellen in ihrer Schilderung überschnitten. Die Befragung ordnet die einzelnen Quellen keiner namentlich bestimmten Veranstaltung zu.[3]
Mit „online“ sind hier soziale Medien, Websites und andere Onlinequellen gemeint. Die betrachteten persönlichen Kontakte sind Freunde, Nachbarn oder Kollegen. Nach Familienangehörigen wurde separat gefragt. Ein Freund könnte auch online einen Link teilen. Die Kategorien beschreiben deshalb Antworten auf Fragen und keine Kommunikationstechnologien, die einander ausschließen.
Der Bezugszeitraum reicht ungefähr von Juli 2021 bis Juli 2022, während der Erholung nach den pandemiebedingten Einschränkungen. Es handelt sich um historische Ergebnisse zu Veranstaltungsbesuchen in den USA. Ihr praktischer Wert liegt darin, sichtbar zu machen, was ein Bericht nach Informationskanälen enthalten kann. Sie sind kein aktueller Vergleichswert für einen bestimmten Veranstaltungsort, ein Land oder ein Veranstaltungsformat.
Erfuhren online informierte Personen auch durch Freunde, Nachbarn oder Kollegen davon?
Unter den Personen mit einer Ja-Antwort zu Onlinequellen antworteten 56,5 % auch mit Ja zu Freunden, Nachbarn oder Kollegen. Das approximative 95%-Stichprobenintervall reicht von 52,7 % bis 60,3 %. Weitere 43,2 % antworteten bei dieser Personengruppe mit Nein; bei 0,3 % fehlte die Antwort.
Dieser Vergleich verwendet einen kleineren Nenner: die 1.165 Datensätze mit bestätigter Ja-Antwort zu Onlinequellen. Die drei Datensätze mit fehlender Antwort zu persönlichen Kontakten bleiben darin enthalten. Personen mit unbekannter Onlineantwort gehören nicht zu dieser konkreten Gruppe, auch wenn ihre Antwort zu persönlichen Kontakten vorliegt.
Innerhalb der Gruppe mit genannten Onlinequellen
Bestätigte Besucher in den USA mit erfasstem Ja zu Onlinequellen im Jahr bis Juli 2022; 1.165 Datensätze. Unbekannte Antworten zu persönlichen Kontakten bleiben in diesem Nenner.
| Antwort zu Freunden, Nachbarn oder Kollegen | Gewichteter Anteil | 95%-Intervall: Untergrenze | 95%-Intervall: Obergrenze | Personen |
|---|---|---|---|---|
| Ja zu persönlichen Kontakten | 56,5 % | 52,7 % | 60,3 % | 644 |
| Nein zu persönlichen Kontakten | 43,2 % | 39,3 % | 47,0 % | 518 |
| Antwort zu persönlichen Kontakten fehlt | 0,3 % | 0,0 % | 0,7 % | 3 |
Das Ergebnis verändert die Frage, die sich ein Veranstalter nach vielen Online-Nennungen stellen könnte: Welcher Teil dieses Publikums nennt auch einen persönlichen Kontakt? In dieser historischen Stichprobe nannte mehr als die Hälfte der gewichteten Gruppe mit Online-Ja auch Freunde, Nachbarn oder Kollegen.
Die gemeinsame Nennung legt keine Reihenfolge fest. Gemeint sein könnten ein Onlinebeitrag und ein Gespräch über dieselbe Aufführung. Ebenso könnte die Person von einer Veranstaltung online und von einer anderen durch einen persönlichen Kontakt erfahren haben. Auch unbezahlte Beiträge und Werbeanzeigen lassen sich nicht unterscheiden. Der nächste hilfreiche Schritt wären Fragen zu deiner eigenen, namentlich bestimmten Veranstaltung.
Wie viel könnten fehlende Antworten am Bild ändern?
Die 44 unvollständigen Datensätze bleiben im Hauptnenner. Eine verweigerte Antwort, „weiß nicht“ oder ein anderer Code für eine fehlende Antwort wird nicht zu Nein. Stattdessen berechnen wir, wie weit sich jede Kategorie verschieben könnte, wenn die fehlenden Angaben zu Informationsquellen Ja oder Nein wären und alle bekannten Antworten unverändert blieben.
Für die Gruppe mit beiden Quellen ergibt sich ein Bereich von 30,4 % bis 33,1 %. Die Untergrenze zählt bestätigte Ja/Ja-Antworten. Die Obergrenze nimmt zusätzlich unvollständige Datensätze auf, deren bekannte Antworten Ja/Ja noch zulassen. Dieselbe Berechnung wird für jede vollständig durch beide Antworten bestimmte Kategorie gezeigt.
Mögliche Bereiche bei unvollständigen Antworten
Jede Kategorie verwendet alle 2.188 Datensätze mit bestätigtem Besuch. Bekannte Antworten bleiben unverändert; unbekannte Angaben zu Quellen können Ja oder Nein sein.
| Mögliche Kategorie | Niedrigster vereinbarer Anteil | Höchster vereinbarer Anteil |
|---|---|---|
| Onlinequellen und persönliche Kontakte | 30,4 % | 33,1 % |
| Onlinequellen, ohne persönliche Kontakte | 23,2 % | 25,5 % |
| Persönliche Kontakte, ohne Onlinequellen | 15,5 % | 18,2 % |
| Keine der beiden Quellen | 27,9 % | 30,1 % |
Das sind logisch mögliche Bereiche bei fehlenden Antworten, keine Konfidenzintervalle. Jede Obergrenze wird einzeln betrachtet. Die vier Obergrenzen bilden daher keine mögliche Verteilung, die 100 % ergeben müsste. Die Bereiche betreffen fehlende Angaben zu Informationsquellen unter Personen mit bestätigtem Besuch. Sie erfassen weder Menschen, die an der Befragung nicht teilnahmen, noch unklare Besuchsangaben oder Erinnerungsfehler.
In der Gruppe mit Online-Ja gibt es weniger ungeklärte Antworten zu persönlichen Kontakten. Ihr Überschneidungsbereich reicht von 56,5 % bis 56,8 %, wenn alle bekannten Antworten festgehalten werden. Dieser enge Bereich beseitigt die Stichprobenunsicherheit nicht: Das gesonderte Intervall von 52,7 % bis 60,3 % bleibt relevant.
Fehlende Antworten zu persönlichen Kontakten in der Online-Ja-Gruppe
Alle 1.165 Datensätze mit erfasstem Ja zu Onlinequellen; bei drei fehlt die Antwort zu Freunden, Nachbarn oder Kollegen.
| Gruppe | Niedrigster vereinbarer Anteil | Höchster vereinbarer Anteil |
|---|---|---|
| Persönliche Kontakte unter Besuchern mit Online-Ja | 56,5 % | 56,8 % |
In einem Geschäftsbericht hilft diese Unterscheidung, zwei Fragen auseinanderzuhalten. Die eine lautet, wie stark unvollständige Antworten die Zuordnung der beobachteten Stichprobe verändern könnten. Die andere betrifft die Unsicherheit einer Schätzung, weil sie auf einer Stichprobe beruht. Ein kleiner Bereich bei fehlenden Antworten verspricht noch keine genaue Vorhersage.
Ein kurzer Fragebogen für deine nächste Kulturveranstaltung
Um die Erkenntnis zu nutzen, benenne die Veranstaltung und den Bezugszeitraum eindeutig. Eine kurze Befragung nach einer Aufführung, Lesung oder Ausstellung kann sich auf diesen einen Anlass beziehen. Die folgenden Formulierungen sind eine beispielhafte Vorlage, nicht der Fragebogen, aus dem die historischen Prozentwerte oben stammen.
Beginne mit: „Wenn du an [Veranstaltungsname] am [Datum] denkst: Hattest du vor deinem Besuch über soziale Medien, eine Website oder eine andere Onlinequelle davon gehört?“ Biete Ja, Nein, Ich erinnere mich nicht und Ich möchte nicht antworten an.
Frage danach: „Hattest du vor deinem Besuch dieser Veranstaltung durch einen Freund, Nachbarn oder Kollegen davon gehört?“ Verwende dieselben Antwortmöglichkeiten. Halte die Fragen getrennt, damit eine Person beide mit Ja beantworten kann. Eine übersprungene Frage bleibt unbeantwortet.
Diese Vorlage fragt, ob jemand über eine Quelle von der Veranstaltung gehört hat. Das kann auch Erinnerungen an den Termin einschließen. Wenn es dir um den ersten Kontakt geht, stelle eine gesonderte Frage nach der ersten erinnerten Begegnung und lasse Unsicherheit zu. Beschreibe die breiteren Antworten zum Davonhören nicht stillschweigend als Zuordnung zum ersten Kontakt.
Eine Veranstaltung, getrennte Fragen, alle Antworten

Benenne die Veranstaltung
Verwende einen konkreten Anlass und ein Datum.
Frage jede Quelle getrennt ab
Lasse zweimal Ja sowie ausdrückliches Nein und unbekannte Antworten zu.
Behalte unvollständige Antworten bei
Mache fehlende Angaben im passenden Nenner sichtbar.
Ordne die Befragungsantwort einer Person und einer Veranstaltung zu, ohne mehr identifizierende Informationen zu erheben als nötig. Wenn dieselbe Person mehrfach antworten kann, lege den Umgang mit Duplikaten fest, bevor du Ergebnisse berichtest. Beschreibe, wer eingeladen wurde, wie viele Personen antworteten und in welchem Zeitraum die Befragung offen war.
Eine Befragung nach der Veranstaltung beschreibt diejenigen, die antworten. Nichtbesucher und Menschen, die die Einladung ignorieren, können fehlen. Sie hilft deshalb zu verstehen, welche Informationsquellen die Antwortenden nennen. Sie schätzt nicht, wie viele zusätzliche Tickets eine Anzeige verkauft hat. Für Ticket- und Kampagnendaten sollten die bestehenden Regeln für Messung und Einwilligung gelten.
Ein Beispiel: drei Antworten, die getrennt bleiben sollten
Stell dir vor, ein kleiner Veranstaltungsort erhebt die beiden oben genannten Angaben zu einem konkreten Event. Die folgenden drei Antwortmuster sind erfundene Beispiele für die Zuordnung, keine weiteren Ergebnisse aus den Census-Daten.
Die erste Person antwortet online mit Ja und bei persönlichen Kontakten ebenfalls mit Ja. Ordne diese Antwort der gemeinsamen Gruppe zu. Die beiden Ja-Antworten bleiben zwei Quellennennungen einer einzigen Person. Eine Nachricht von einem Freund mit einem Weblink könnte auf beide Beschreibungen passen. Aus den Antworten allein geht nicht hervor, ob das tatsächlich passiert ist.
Die zweite Person antwortet online mit Ja und bei persönlichen Kontakten mit Nein. Für diese beiden Fragen ist das ein Antwortmuster „nur online“. „Nur“ bezieht sich auf das Fragenpaar. Es schließt weder Familienangehörige noch ein Plakat oder eine andere Quelle aus, nach der nicht gefragt wurde.
Die dritte Person antwortet online mit Ja und lässt die Frage zu persönlichen Kontakten leer. Behalte diesen Datensatz im Nenner der Online-Ja-Gruppe, lasse die Zuordnung zu persönlichen Kontakten aber offen. „Nur online“ daraus zu machen würde eine fehlende Antwort in eine Aussage verwandeln, die diese Person nicht gemacht hat.
Dasselbe gilt für Nein/Nein-Antworten und Datensätze mit unbekannter Onlineantwort. Erhalte das Bekannte, benenne die offenen Antworten und wähle einen Nenner, der zur Frage passt. So bekommt der Veranstalter einen verständlichen Bericht, ohne einen Weg von der Werbung zum Kauf zu erfinden.
Was können Veranstalter mit dem Ergebnis anfangen?
Nutze das Ergebnis, um das nächste Gespräch über Veranstaltungswerbung zu verbessern. Wenn ein Team Onlinequellen und Mundpropaganda vergleicht, frage, ob es Quellennennungen oder Personengruppen gegenüberstellt. Hinter zwei scheinbar getrennten Kanalsummen können dieselben Menschen stehen.
Zeige im nächsten Veranstaltungsbericht die gemeinsame Gruppe, die beiden Gruppen mit jeweils nur einer Quelle, zweimal Nein und die unvollständigen Antworten zusammen. Stelle Veranstaltungsname und Datum neben die Tabelle. Wenn du zusätzlich einen Anteil unter Personen mit Online-Ja berichtest, benenne diesen kleineren Nenner. Sonst könnte der Wert wie ein Anteil aller Besucher wirken.
Eine Überschneidung kann Anlass geben, genauer nach der Weitergabe von Informationen zu fragen. Vielleicht möchte ein Veranstalter wissen, ob Menschen eine hilfreiche Veranstaltungsseite an Freunde weiterleiten. Das ist eine Hypothese für eine Nachfrage zu einem konkreten Event, kein durch diese Befragung belegtes Verhalten. Dieselbe Unterscheidung gilt für Creator, die eine Lesung, Aufführung oder Ausstellung bewerben.
Ausgabenentscheidungen für Kampagnen brauchen weitere Belege, darunter die tatsächlich verglichenen Maßnahmen, Kosten und Ergebnisse. Der Beitrag hier ist enger und unmittelbar nutzbar: besser beschreiben, wer welche Quellen nannte, bevor das Team den Summen eine geschäftliche Erklärung gibt.
Wie wurde die Analyse berechnet?
Wir nutzten die öffentlichen Originaldateien und die 160 Replikatgewichte auf Personenebene der Survey of Public Participation in the Arts vom Juli 2022, einer Ergänzung zur Current Population Survey. Die Interviews fanden vom 16. bis 25. Juli statt. In etwa der Hälfte der Stichprobenhaushalte wurde eine teilnahmeberechtigte erwachsene Person ausgewählt. War diese nicht verfügbar, durfte eine andere Person stellvertretend antworten. Die Fragen zu Informationsquellen gehörten zum zufällig zugewiesenen Modul Core 2.[1][3]
Die Analyse behält Datensätze mit positivem Ergänzungsgewicht, einem Alter von mindestens 18 Jahren und mindestens einer Ja-Antwort bei den drei Fragen zu berücksichtigten Veranstaltungsbesuchen. Sie leitet einen Besuch nicht aus einer Angabe zur Informationsquelle ab und verlangt keine vollständigen Antworten auf alle Quellenfragen. Die vollständige Ergänzungsbefragung enthält 13.251 positiv gewichtete Datensätze; unsere Gruppe mit bestätigtem Besuch umfasst 2.188. Das sind unterschiedliche Gruppen innerhalb der Datei.
Für eine Bevölkerungssumme aus Core 2 schreiben die Census-Anweisungen den Faktor zwei für das Ergänzungsgewicht vor. Wir wenden denselben Faktor auf die Vollstichproben- und Replikatgewichte an. Er verändert Bevölkerungssummen, kürzt sich aber in den hier berichteten Anteilen heraus. Jedes Replikat verwendet seinen eigenen Nenner.
Die Stichprobenvarianz folgt dem Census-Verfahren mit Replikatgewichten: 4/160 mal die Summe der quadrierten Abweichungen jedes Replikatschätzwerts vom Schätzwert der Vollstichprobe. Die Intervalle beruhen auf einer Normalapproximation und gelten jeweils für einen Schätzwert, nicht gleichzeitig garantiert für die gesamte Tabelle. Angezeigte Intervalle sind auf 0 %–100 % begrenzt; der Download bewahrt die ursprünglichen unbegrenzten Endpunkte.[4]
Die Analyse verwendet als vorsichtige Veröffentlichungsregel eine Mindestgröße von 75.000 in der gewichteten Population. Grundlage ist der Census-Hinweis auf kleine Bezugsgruppen bei Prozentverteilungen. Sowohl die Gruppe mit bestätigtem Besuch als auch die Online-Ja-Gruppe überschreiten diese Grenze. Das ist unsere gewählte Regel, nicht die Behauptung, Census schreibe genau diese Veröffentlichungsgrenze vor.
Der NEA-Bericht von 2025 zeigt getrennte Prozentwerte für Informationsquellen. Unser Beitrag besteht darin, zwei Antworten zusammen zu betrachten, unvollständige Fälle beizubehalten und Bereiche für fehlende Antworten von Stichprobenunsicherheit zu trennen. Dass sich Quellen überschneiden, war bereits in den veröffentlichten Summen angelegt. Wir beanspruchen keine erstmalige Entdeckung.[2]
Die Downloads enthalten die dargestellten aggregierten Ergebnisse und ein Paket zur Reproduktion mit Quellenverweisen, Berechnungscode und vollständiger numerischer Ausgabe. Individuelle Befragungsdatensätze, Kennungen oder individuelle Befragungsgewichte sind nicht enthalten. Influence IQ ist für diese Neuauswertung und ihre Interpretation verantwortlich.
Die CSV-Datei verwendet die Sprache dieser Seite. Das Reproduktionspaket enthält englische Methodendokumentation, den ursprünglichen Berechnungscode und aggregierte Ergebnisse. Die einzelnen Befragungsdaten sind separat über die Census-Quelle verfügbar.
Quellen und Hinweise
- U.S. Census Bureau, Datensätze der Survey of Public Participation in the Arts vom Juli 2022. Influence IQ verwendete das öffentliche Originalarchiv mit Antworten und die dazugehörigen Replikatgewichte auf Personenebene.
- National Endowment for the Arts, umfassender SPPA-Bericht von 2025, Tabelle 4 (gedruckte Seite 23), mit getrennten Prozentwerten der Informationsquellen. Diese Randverteilungen sind nicht die hier gezeigte gemeinsame Verteilung.
- Technische Census-Dokumentation vom Juli 2022: Ergänzungsdesign, Besuchs- und Quellenfragen aus Core 2, originales Satzformat und Gewichtungsanweisungen. Online umfasst soziale Medien, Websites und andere Onlinequellen; die persönlichen Kontakte sind Freunde, Nachbarn oder Kollegen.
- Die technische Census-Dokumentation und die Replikatgewichte vom Juli 2022 belegen BRR auf Personenebene mit 160 Replikaten und dem Varianzfaktor 4/160. Die Analyse berechnet den Nenner jedes Anteils in jedem Replikat neu.
Dieser Artikel wurde aus der englischen Originalfassung übersetzt. Alle Sprachversionen beschreiben dieselbe US-Studie und schätzen keine Ergebnisse für andere Länder.