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Media-Kit für Creator: Vorlage mit ausgefülltem Beispiel
Veröffentlicht von Influence
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Ein Media-Kit für Creator stellt deine Zielgruppe, Inhalte und Kooperationsmöglichkeiten kurz und wiederverwendbar vor. Es sollte einer Marke helfen, die Passung einzuschätzen: mit aktuellen, klar definierten Kennzahlen und Beispielen deiner Arbeit. Beginne damit, wem du hilfst und was du erstellst. Zeige dann Belege, mögliche Leistungen und einen geschäftlichen Kontakt. Du brauchst keine große Followerschaft, um eine bestimmte Zielgruppe gut zu erklären.
Vorlage herunterladen
Was gehört in ein hilfreiches Media-Kit?
- Eine kurze Positionierung: deine Themen, Zielgruppe, dein Markt und die Art deiner Inhalte.
- Accountlinks und eine kleine Auswahl repräsentativer Arbeiten, einschließlich Beispielen, die du teilen darfst.
- Zielgruppen- und Leistungszahlen mit Quelle, Zeitraum und Kennzahldefinitionen. Kennzeichne Schätzungen und fehlende Daten.
- Kooperationsformate, die du tatsächlich liefern kannst, etwa eine Vorführung, eine Anleitung oder Produktfotos. Trenne Erstellung und Veröffentlichung.
- Eine kurze Beschreibung deines Ablaufs, der erwarteten Prüfung und deiner Verfügbarkeit. Nenne wichtige Ausschlüsse.
- Ein geschäftlicher Kontakt und ein klarer nächster Schritt. Private Adressen, persönliche Zugangsdaten und vertrauliche Kundeninformationen gehören nicht ins öffentliche Kit.
Kennzahlen so zeigen, dass Marken sie einordnen können
Verwende einen genannten Zeitraum und vergleichbare Formate. Der Median einer definierten Gruppe aktueller Beiträge beschreibt typische Ergebnisse oft besser als ein einzelner Ausreißer. Erkläre aber, wie du die Stichprobe ausgewählt hast. Halte organische und bezahlte Ausspielung unterscheidbar. Demografische Angaben sind Schätzungen der jeweiligen Quelle. Erwecke nicht den Eindruck, sie deckten alle Follower ab oder garantierten das Publikum eines zukünftigen Beitrags.
| Kennzahl | Hilfreiche Einordnung | Vermeiden |
|---|---|---|
| Follower | Account und Prüfdatum | Plattformzahlen addieren und die Summe als einzelne Personen bezeichnen |
| Aufrufe oder Reichweite | Genaue Plattformkennzahl, Zeitraum und Inhaltsstichprobe | Aufrufe mit einzelnen Zuschauern gleichsetzen |
| Typische Beitragsleistung | Median oder Mittelwert, Stichprobengröße, Format und Ausschlüsse | Nur die stärksten Beiträge auswählen, ohne es offenzulegen |
| Engagement-Rate | Einbezogene Aktionen, Bezugsgröße und Zeitraum | Ein unerklärter Prozentsatz |
| Frühere Zusammenarbeit | Deine Rolle, freigegebene Leistungen und Erlaubnis zum Teilen | Eine Empfehlung der Marke oder garantierte künftige Ergebnisse nahelegen |
Der Leitfaden zu Reichweite, Impressionen und Aufrufen erklärt die Unterschiede bei Zielgruppenzahlen. Wenn du eine Rate nennst, nutze die Vorlage zur Engagement-Rate, um Zähler und Nenner offenzulegen. Ein Media-Kit sollte Belege leichter beurteilbar machen, statt schwache oder fehlende Zahlen hinter einer großen Grafik zu verstecken.
Vorlage für das Creator-Media-Kit kopieren
Creator- oder Markenname: [Name und geschäftlicher Kontakt]
Zielgruppe und Schwerpunkt: [wem die Inhalte helfen, Themen, Markt und Sprache]
Kanäle: [öffentliche Links und wichtigste Formate]
Zielgruppenübersicht: [Quelle, Prüfdatum, verfügbare Zielgruppenmerkmale]
Leistungsstichprobe: [Zeitraum, passende Beiträge, Kennzahl, Stichprobengröße, Median oder Mittelwert]
Kennzahlengrenzen: [bezahlt/organisch, nicht verfügbare Felder und weitere Einschränkungen]
Arbeitsauswahl: [drei Links, deine Rolle und jeweilige Relevanz]
Kooperationsmöglichkeiten: [Leistungen, Trennung von Erstellung und Veröffentlichung, ungefährer Vorlauf]
Ablauf: [Briefing, gelieferte Produkte/Fakten, Entwurfsprüfung, endgültige Freigabe und Lieferung]
Nutzung und Umfang: [wo die Marke Arbeiten nutzen darf; Dauer, Bearbeitungen, bezahlte Nutzung und Exklusivität separat vereinbaren]
Geschäftlicher nächster Schritt: [Angebot mit definiertem Umfang anfragen oder Briefing besprechen]
Zuletzt aktualisiert: [Datum und Anlass der nächsten Prüfung]
Ausgefülltes Beispiel: ein kleiner Creator für Ordnung zu Hause
Creator, Accountdaten und Stichprobe sind frei erfunden. Avery erstellt praktische Ordnungsvideos für Menschen in Mietwohnungen in den USA. Das Media-Kit verwendet zehn organische Kurzvideos aus einem angegebenen 30-Tage-Zeitraum. Ihre von der Plattform gemeldeten Aufrufe sind aufsteigend sortiert: 800, 900, 1.000, 1.100, 1.200, 1.400, 1.600, 1.800, 2.200 und 8.000. Der Median der Stichprobe beträgt (1.200 + 1.400) ÷ 2 = 1.300 Aufrufe.
Fiktives Beispiel
Positionierung: Avery zeigt platzsparende Ordnungslösungen für Mieter, die praktische, rückstandslos entfernbare Aufbewahrungsideen brauchen. Die Inhalte sind auf Englisch für eine US-Zielgruppe.
Zielgruppenübersicht: 4.200 Follower auf dem Beispielaccount am Ende des Berichtszeitraums. Angaben zu Alter und Standort der Zielgruppe sind in diesem Beispiel nicht verfügbar.
Typische Leistung: Median von 1.300 Aufrufen über alle zehn organischen Kurzvideos der 30-Tage-Stichprobe. Aufrufe sind von der Plattform erfasste Ereignisse, keine einzelnen Personen. Bezahlte Ausspielung ist nicht enthalten.
Arbeitsauswahl: Eine Vorführung von Schubladenteilern, eine entfernbare Flurablage und die Neuordnung einer kleinen Küche. In einem echten Kit würde jeder Eintrag zur tatsächlichen freigegebenen Arbeitsprobe führen und die Rolle des Creators nennen.
Kooperationsmöglichkeit: Ein 30–45 Sekunden langes Vorführvideo nach abgestimmtem Briefing, mit einer Runde zur Faktenprüfung. Die Veröffentlichung auf dem Creator-Account wird getrennt von der Lieferung der Videodatei angeboten.
Zu vereinbarender Umfang: Produktbereitstellung, erlaubte Aussagen, Liefertermin, gegebenenfalls Veröffentlichungstermin, Nutzungsdauer, Einsatz in bezahlter Werbung, Exklusivität und Preis. Weder Nutzungsrechte noch geschäftliche Ergebnisse werden vorausgesetzt.
Nächster Schritt: Ein kurzes Briefing mit Produkt, Zielgruppe, benötigten Leistungen und geplanter Nutzung senden. Avery antwortet mit einem Angebot für den definierten Umfang.
Sollte ein Media-Kit Preise enthalten?
Das ist sinnvoll, wenn der Leistungsumfang neben dem Preis klar ist. Erstellung, Veröffentlichung, weitere Versionen, Nutzungsrechte, bezahlte Reichweitenverstärkung und Exklusivität können Arbeit und Bedingungen verändern. Ein Einstiegspreis ohne diese Annahmen kann beide Seiten verwirren. Bei individueller Arbeit ist ein klarer Angebotsprozess oft hilfreicher als eine pauschale Preisliste. Übernimm nicht einfach den Preis eines anderen Creators und stelle ihn als Marktstandard dar.
Was, wenn du noch keine Markenkooperationen hast?
Zeige eigene Arbeitsproben oder klar gekennzeichnete Konzeptarbeiten. Erkläre, was du erstellt hast und welche Aufgabe der Zielgruppe es löst. Erfinde keine Kunden, Empfehlungen oder Kampagnenergebnisse. Ehrliche Beispiele lassen eine Marke Verständlichkeit, Produktionsqualität und Fachkenntnis beurteilen. Nutze die Vorlage für ein Social-Media-Angebot, wenn aus einem Gespräch ein konkreter Auftrag wird.
Das Kit lesbar und aktuell halten
Verwende ein übersichtliches Layout mit aussagekräftigen Überschriften, echtem Text und lesbaren Diagrammen. Wichtige Zahlen sollten nicht nur in einem Bild stehen. Platziere die relevantesten guten Beispiele nahe der Zielgruppenbeschreibung. Aktualisiere vor dem Versand veraltete Kennzahlen und Verfügbarkeit und prüfe die Links. Teile nur die Informationen, die für das Kooperationsgespräch nötig sind. Vertrauliche Belege gehören in einen geeigneten privaten Prozess.